Akzeptanzanalyse

FRAGESTELLUNGEN

Wesentlich ist es , die Frage der Akzeptanz von Gesundheits-Avataren, differenziert zu betrachten und konstruktiv zu wenden. Somit geht es nicht zuletzt auch darum, herauszufinden, welche Bedürfnisse von Gesundheits-Avataren erfüllt werden sollen und welche Faktoren zu Skepsis und Ablehnung führen können. Wir werden hierfür folgende Fragestellungen bearbeiten:

  • Für welche Gruppe von NutzerInnen kann ein Bedarf für Gesundheits-Avatare identifiziert werden? (Krankheitsbild, Lebenszusammenhang).
  • Worin genau liegt der erwartete Nutzen für PatientInnen, Risikopersonen, behandelnde ÄrztInnen, Pflegepersonal und pflegende Angehörige?
  • Wie kann den Bedürfnissen vulnerabler NutzerInnen Rechnung getragen werden? Für welche Problemstellungen sind Lösungen gefordert?

METHODE

Das methodische Vorgehen orientiert sich am Prinzip des „upstream engagement“. Auf diese Weise wird es möglich, Entwicklungsperspektiven (im Sinne von Technikfolgenabschätzung) zu betrachten und zu bewerten, so lange sie gestaltungsoffen sind. Es ist vor diesem Hintergrund besonders wichtig, möglichst früh im Entwicklungsprozess der Grundlagenforschung, alternative Gestaltungsoptionen auszuloten. Dies kann am besten durch die Einbeziehung der Perspektiven vielfältiger Stakeholder (bzw. relevanter sozialer Gruppen) realisiert werden.

Im Sinne der Vielfalt und Offenheit werden kreative Methoden verwendet mit denen es gelingt, innovative und unkonventionelle Ideen und Konzepte (für den Einsatz von Gesundheits-Avataren) zu generieren. Insbesondere ist dafür die sogenannte Szenario-Methode geeignet . Die auf diese Weise entwickelten Szenarien werden in Videos umgesetzt. Mit diesem audio-visuellen Input werden Fokusgruppen initiiert, um eine breit gefächerte Rückmeldung zu erhalten.